Neues Unternehmertum

Mit Roboter und Herzblut zum Erfolg

Mit innovativen Ideen und moderner Technologie können Unternehmen erfolgreich sein, auch in Zeiten des Fachkräftemangels.

Rückblick 2022

Neues Unternehmertum: Die Anforderungen der Generation Z

Die meisten Unternehmen sind dringend auf neue, qualifizierte Mitarbeitende angewiesen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Der Arbeitsmarkt hat sich zu einem Bewerbermarkt entwickelt, der Wettbewerb um leistungsfähige Nachwuchskräfte nimmt zu – deshalb müssen sich Betriebe mit den Anforderungen der Generation Z auseinandersetzen.

Wer zwischen 1995 und 2010 geboren wurde, gehört zur so genannten Generation Z, ist also in der globalisierten Welt mit dem Internet und den sozialen Medien aufgewachsen. Das Smartphone gehört als ständiger Begleiter ganz selbstverständlich zum Alltag. „Selbstbestimmung, sowohl beruflich als auch privat, hat einen hohen Stellenwert im Leben dieser jungen Menschen. Sie haben durchaus Interesse an einem auskömmlichen Leben, aber Karriere und Gehalt sind nicht die alles entscheidenden Kriterien bei der Wahl des Arbeitsplatzes. Es geht ihnen vorrangig um eine gute Mischung aus privater und beruflicher Zufriedenheit“, erläutert Prof. Dr. Ruth Enggruber. Sie lehrt Erziehungswissenschaft, insbesondere Sozial- und  Berufspädagogik, an der Hochschule Düsseldorf und ist Expertin für den Übergang Jugendlicher in den Beruf.

 

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Rückblick 2018

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Fit für den Wandel und die Zukunft

Digitale Transformation, Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt: Unternehmen müssen neue Herausforderungen bewältigen und sich möglichst umfassend darauf einstellen. Darüber diskutierten Firmenlenker beim RP-Forum „Unternehmerschaft“.

Auch wenn es derzeit angesichts einer gut laufenden Konjunktur nicht unmittelbar deutlich wird: Die digitale Transformation stellt ganze Wirtschaftssegmente auf den Kopf. Das jedenfalls prognostizieren Experten. Jetzt schon spüren einige Branchen den radikalen Wandel, zum Beispiel Einzelhändler, Apotheken oder Reisebüros. Dazu kommen globale Herausforderungen, Stichworte sind Protektionismus und politische Unsicherheiten.

Was hat das mit der Region Düsseldorf zu tun? Auch hier müssen sich die Unternehmen mit den Entwicklungen auseinandersetzen, wollen sie fit für die Zukunft bleiben. Sie müssen ihre Geschäftsmodelle auf den Prüfstand stellen und investieren – insbesondere ins Personal. Insbesondere für Mittelständler keine leichte Aufgabe – sie verfügen nicht über die Ressourcen großer Konzerne. Um Unternehmen zu vernetzen, die gemeinsam nach Antworten suchen, haben das Rheinische Post Forum und die Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung zum RP-Forum „Unternehmerschaft“ eingeladen.

Die Auftaktveranstaltung war bereits vielversprechend. In Workshops trugen die Teilnehmer Ideen zusammen zu Fragen wie: Was genau treibt eigentlich den aktuellen Wandel und wie sollten Unternehmen damit umgehen? Wie können Arbeitgeber ihre Unternehmen attraktiv für Mitarbeiter machen? Eine zunehmend wichtige Frage in Zeiten des Fachkräftemangels.

Der Markt bleibt die bestimmende Zielgröße, waren sich die Unternehmer einig. Die Digitalisierung führe dazu, dass sich die Unternehmen auf neue Bedürfnisse der Kunden einstellen müssen. Man ging zudem der Frage nach, wie Unternehmen die im Wandel befindliche Arbeitswelt gestalten können. Unternehmen müssten heute Sinn stiften, wenn sie Bewerber abholen wollen, war zu hören. Auch mit einer arbeitnehmerfreundlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes, Homeoffice- und anderen Angeboten könnten sie punkten. Ein  Spannungsfeld sah man in der Frage, ob die Berufe, in denen heute Fachkräfte dringend gesucht sind, in naher Zukunft überhaupt noch existieren.

Wie stellen sich Unternehmen als attraktive Arbeitgeber auf? Diese Frage stand ebenfalls im Fokus. Wichtig sei, Mitarbeitern Wertschätzung zu vermitteln und eine Weiterentwicklung zu ermöglichen. Bei der Entlohnung komme es nicht nur auf harte Faktoren, also das Gehalt, an, sondern auch auf die weichen Faktoren. Spannende Diskussionen also – mit viel Input auch für die Unternehmen in der Region. Denn die Transformation der Wirtschaft ist in vollem Gange – darüber war man sich beim Forum einig. Und nur, wer sich beizeiten darauf einstelle, sei fit für den Wandel.